Der 3. Teil der Rechtsprechungsübersicht (vgl. zu den Teilen
1 und 2 RVGreport 2010, 83 und 124) befasst sich mit der Rechtsprechung zu den
Gebühren in Strafsachen ab Nr. 4141 VV RVG, sowie zu den Gebühren
nach den Teilen 5 und 6 VV RVG und zu den Auslagen nach Teil 7 VV RVG, soweit
das Straf-/Bußgeldverfahren betroffen ist. Er hat den Stand von Ende
April 2010.
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Nr. 4141 VV RVG |
BGH VRR 2010, 38 = RVGprofessionell 2010, 25 = AnwBl 2010,
140 = AGS 2010, 1 m. Anm. N.Schneider = RVGreport 2010, 70 = zfs 2010, 103 =
StRR 2010, 109 = JurBüro 2010, 132 = DAR 2010, 235;
AG München JurBüro 2007, 84;
AG München, Urt. v. 28. 9. 2007, 141 C 18336/07;
AG Osnabrück RVGprofessionell 2008, 52 = VRR 2008, 119
= RVGreport 2008, 190;
zutreffend a. A. LG Oldenburg BRAK-Mitt. 2009,
40;
LG Osnabrück RVGprofessionell 2008, 7 = zfs 2008,
709;
AG Bad Kreuznach, Urt. v. 5. 5. 2006 - 2 C 1747/05;
AG Gelnhausen, Urt. v. 20.04.2007 - 55 C 851/06,
www.burhoff.de;
AG Hannover AGS 2006, 235;
AG Köln AGS 2006, 234 = JurBüro 2007, 83;
AG Lemgo zfs 2008, 712 = RVGreport 2008, 463 = AGS 2009, 28
= VRR 2009, 200 = JurBüro 2009, 254;
AG Nettetal AGS 2007, 404;
AG Regensburg RVGreport 2007, 225 = AGS 2006, 125 = StraFo
2006, 88;
AG Saarbrücken AGS 2007, 306 = RVGprofessionell 2007,
118;
AG Stuttgart AGS 2007, 306; |
die Gebühr nach Nr. 4141 VV RVG fällt nicht an,
wenn ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren durch die anwaltliche Mitwirkung
eingestellt und die Sache zur Verfolgung der Tat als Ordnungswidrigkeit an die
Verwaltungsbehörde abgegeben wird. |
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AG Düsseldorf, Urt. v. 09.02.2010, 36 C 2114/09
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Zusätzliche Gebühr nach Nr. 4141 VV RVG kann in
einem Verfahren grds. mehrfach anfallen |
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AG Osnabrück AGS 2009, 113 m. zust. Anm.
N.Schneider |
Gebühr nach Nr. 4141 VV RVG nur einmal, wenn das
Verfahren nicht nur vorläufig nach § 154 StPO eingestellt, dann
wieder aufgenommen und dann noch einmal eingestellt wird, da die Gebühr in
einer Angelegenheit nur einmal entstehen kann |
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BGH VRR 2008, 438 = AGS 2008, 491 = RVGreport 2008, 431 =
zfs 2008, 709 = JurBüro 2008, 639 = DAR 2009, 56 m. Anm. N.Schneider =
StRR 2009, 77;
LG Hamburg DAR 2008, 611 = AGS 2008, 597 |
für Mitwirkung reicht jede zur
Förderung der Einstellung geeignete Tätigkeit |
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AG Tiergarten RVGprofessionell 2010, 40 = RVGreport 2010,
140 = NStZ-RR 2010, 128 (Ls.) |
auch eine Nicht-Handlung (Nichteinlegung eines
Rechtsmittels) kann verfahrensabschließende Mitwirkung sein |
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AG Köln JurBüro 2010, 137 |
keine Mitwirkung, wenn mit einem Bestellungsschriftsatz
lediglich um Akteneinsicht gebeten und angekündigt wird, dass gegen einen
Bußgeldbescheid Einspruch eingelegt wird und dann das Verfahren von der
Verwaltungsbehörde wegen Verfolgungsverjährung eingestellt wird.
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AG Betzdorf JurBüro 2008, 589 |
die Mitwirkung muss zumindest
mitursächlich für die Einstellung gewesen sein, was nicht der
Fall ist, wenn die Einlassung des Verteidigers noch vor der Erhebung der
Anklage erfolgt und das Gericht die Ablehnung der Eröffnung des
Hauptverfahrens von Amts wegen beschließt. |
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OLG Köln StraFo 2009, 175 = AGS 2009, 271 = RVGreport
2009, 348 = StRR 2010, 40 |
infolge Rücknahme der Revision der
StA entsteht die Gebühr für den Verteidiger nur, wenn er an
der Rücknahme des Rechtsmittels mitgewirkt hat |
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LG Dresden RVGprofessionell 2010, 27 = RVGreport 2010, 69 =
AGS 2010, 131 |
Zur Mitwirkung i.S. von Nr. 4141 VV RVG, wenn der Angeklagte
Revision und die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt haben. |
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OLG Hamm AGS 2008, 228 m. Anm.
N.Schneider;
LG Oldenburg, Beschl. v. 21. 7. 2008, 5 Qs 268/08;
AG Oldenburg, Beschl. v. 23. 6. 2008, 43 Ds 441 Js 17420/06
(101/06) |
entscheidend ist, dass ein weiterer
(Berufungs)Hauptverhandlungstermin vermieden wird, es kommt nicht darauf
an, dass überhaupt eine Hauptverhandlung vermieden
wird
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LG Detmold AGS 2009, 588 m. abl. Anm. Henke = NStZ-RR 2010,
64 = RVGreport 2010, 107 = VRR 2010, 119 |
es muss überhaupt eine Hauptverhandlung
vermieden worden sein. |
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AG Saarbrücken AGS 2009, 324 |
Gebühr entsteht auch dann, wenn der HV-Termin weniger
als 2 Wochen vor dem anberaumten Termin aufgehoben und dann die Berufung
zurückgenommen wird. |
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LG Dresden RVGprofessionell 2010, 27 = RVGreport 2010, 69 =
AGS 2010, 131 |
Die Frist in Nr. 4141 Abs. 1 Nr. 3 Halbsatz 2 VV RVG ist
teleologisch dahingehend zu reduzieren, dass sie nur auf die Rücknahme der
Berufung seitens des Angeklagten Anwendung findet. |
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KG AGS 2009, 324 |
Beweispflicht für fehlende Mitwirkung beim
Gebührenschuldner |
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OLG Hamburg RVGreport 2008, 340 = RVGprofessionell 2008,
192;
OLG Koblenz, Beschl. v. 15. 5. 2008, 1 Ws 229/08;
OLG Köln RVGprofessionell 2008, 192 = AGS 2008, 447 =
RVGreport 2008, 428 = StRR 2009, 239 |
bei Rücknahme der Revision ist für das Entstehen
der Gebühr erforderlich, dass die Anberaumung eines
Revisionshauptverhandlungstermins zumindest nahe lag
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OLG München, Beschl. v. 11. 2. 2008, 4 Ws 008/08
(K) |
Gebühr entsteht durch Rücknahme der Revision
nicht, wenn diese nicht (zumindest) begründet worden ist |
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KG AGS 2009, 324 |
Befriedungsgebühr entsteht im Fall der
Rücknahme der von der Staatsanwaltschaft eingelegten
Revision, wenn der Verteidiger zu dieser bereits Stellung genommen
hatte; da im Fall der Revision der Staatsanwaltschaft i.d.R. eine
Hauptverhandlung statt findet. |
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OLG Düsseldorf JurBüro 2008, 85 |
es ist darauf abzustellen, ob sich aus der Stellungnahme der
GStA zur Revisionsbegründung neue rechtliche
Gesichtspunkte ergeben, die den Verteidiger zum Überdenken seines
bis dahin vertretenen Standpunktes zwingen und so eine weitere Prüfung und
ggf. Beratung des Mandanten erfordern und im Ergebnis zur Rücknahme der
Revision führen. |
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AG Darmstadt AGS 2008, 344 |
im Fall der Beschränkung des Einspruches
gegen einen Strafbefehl auf die Höhe der Tagessätze einer
Geldstrafe, wodurch ohne Durchführung einer Hauptverhandlung im
schriftlichen Verfahren entschieden werden kann, entsteht die zusätzliche
Gebühr Nr. 4141 Anm. 1 Ziff. 3 VV RVG |
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OLG Frankfurt NStZ-RR 2008, 360 (Ls.) = AGS 2008, 487 =
RVGreport 2008, 428 = VRR 2009, 80 = StRR 2009, 159;
OLG Hamm NStZ-RR 2008, 360 (Ls.)
LG Darmstadt, Beschl. v. 25. 6. 2008, 3 Qs 279/08 |
keine analoge Anwendung der Nr. 4141
Anm. 1 Ziff. 3 VV RVG im Fall der Beschränkung des
Einspruches gegen einen Strafbefehl auf die Höhe der
Tagessätze einer Geldstrafe |
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AG Köln RVGreport 2008, 226 = AGS 2008, 284 StRR 2008,
240 = VRR 2008, 239 |
analoge Anwendung der Nr. 4141 Anm. 1 Ziff. 3
VV RVG, wenn der Angeklagte über § 411 Abs. 1 Satz 3 StPO nach
Beschränkung des Einspruchs auf die Höhe des Tagessatzes
hinaus nicht nur der Entscheidung durch Beschluss zustimmt, sondern sich seine
Zustimmung bereits auf einen bestimmten, vom Gericht vorgeschlagenen Tagessatz
erstreckt |
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OLG Nürnberg VRR 2009, 399 = AGS 2009, 534 =
RVGreport 2009, 464 = StRR 2010, 115 |
zusätzliche Gebühr nach Nr. 4141 fällt
nicht an, wenn der Verteidiger den Verurteilten dahingehend berät, ein den
Rechtszug beendendes Urteil oder den erlassenen Strafbefehl hinzunehmen und
kein Rechtsmittel einzulegen |
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AG Koblenz AGS 2008, 345 |
Einstellung des Verfahrens nach Tod des
Angeklagten, bevor der Verteidiger vom Tod Nachricht erhält,
führt nicht zur Gebühr Nr. 4141 VV RVG |
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OLG Köln, Beschl. v. 5. 2. 2010 2 Ws 39/10
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die Gebühr wird durch Rücknahme der Anklage allein
nicht ausgelöst. Sie kann jedoch entstehen, wenn mit der Rücknahme
der Anklage die nicht nur vorläufige Einstellung des Verfahrens
einhergeht. |
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AG Stuttgart VRR 2008, 400 = RVGreport 2008, 430 |
die Gebühr ist eine Festgebühr in Höhe
der Mittelgebühr |
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Nr. 4142 VV RVG |
KG RVGreport 2008, 429 = JurBüro 2009, 30 = StRR 2009,
157 = AGS 2009, 224;
OLG Hamm, Beschl. v. 17. 2. 2009, 2 Ws 378/08;
LG Chemnitz AGS 2008, 342 m. zust. Anm. Volpert;
a.A. offenbar OLG Hamm AGS 2008, 175 m. abl. Anm.
Onderka; |
Gebühr entsteht nicht bei Tätigkeiten in
Zusammenhang mit einer Beschlagnahme zur Sicherstellung von
Beweismitteln nach §§ 94, 98 StPO oder einer Beschlagnahme zum
Zwecke der Rückgewinnungshilfe (§ 111b Abs. 5 StPO) |
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OLG Oldenburg RVGprofessionell 2010, 29 = NJW 2010, 884 =
AGS 2010, 128 = StraFo 2010, 131 |
für eine nach Aktenlage gebotene Beratung des
Beschuldigten, die sich auf Einziehung und ihr gleichstehende Rechtsfolgen
bezieht, steht dem Verteidiger eine als Wertgebühr ausgestaltete
Verfahrensgebühr zu. |
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OLG Hamm AGS 2008, 341 m. zust. Anm. Volpert |
Gebühr entsteht auch bei einem dinglicher
Arrest zur Sicherung des Verfalls, wenn dieser Strafcharakter hat
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OLG Koblenz StV 2008, 372 |
es genügt, wenn sich der Verteidiger in der
Hauptverhandlung mit der außergerichtlichen
Einziehung einverstanden erklärt oder er den Angeklagten nur
über die (außergerichtliche) Einziehung berät |
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KG StRR 2008, 478 = NStZ-RR 2008, 391 = JurBüro 2009,
30 = RVGreport 2009, 74 = AGS 2009, 224 |
allein der Umstand, dass im Fall der Verurteilung eine
derartige Maßnahme gegebenenfalls in Betracht kommen
würde, reicht für die Entstehung der Gebühr nicht aus
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Nr. 4143 VV RVG |
OLG Celle NStZ-RR 2008, 190;
OLG Dresden AGS 2007, 404;
OLG Jena, Beschl. v. 14. 4. 2008, 1 Ws 51/08;
OLG Jena AGS 2009, 587 m. Anm. N.Schneider =
RVGprofessionell 2010, 4 = RVGreport 2010, 106 = StRR 2010, 114 = NJW 2010, 455
= JurBüro 2010, 82;
OLG Stuttgart, Beschl. v. 6. 4. 2009, 1 Ws 38/09 |
Beiordnung als Nebenklägerbeistand
erfasst nicht Adhäsionsverfahren |
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OLG Köln AGS 2009, 483 = NStZ-RR 2010, 64 (Ls.), 128
(Ls.) |
für die Tätigkeit im
Entschädigungsverfahren nach dem StrEG entstehen keine gesonderten
Gebühren |
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OLG Köln AGS 2009, 29 = StraFo 2009, 87 = RVGreport
2009, 465 |
die Gebühren berechnen sich nach den allgemeinen
Regeln, es gilt also § 49 RVG |
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OLG Jena AGS 2009, 587 m. Anm. N.Schneider =
RVGprofessionell 2010, 4 = RVGreport 2010, 106 = StRR 2010, 114 = NJW 2010, 455
= JurBüro 2010, 82 |
Entstehen der Gebühr nach Nr. 4143 VV RVG hängt
nicht von einem förmlichen Antrag nach § 404 Abs. 1 StPO ab, vielmehr
entsteht entsprechend der Vorbemerkung 4 VV RVG die Verfahrensgebühr nach
Nr. 4143 VV RVG mit der ersten Tätigkeit des Rechtsanwalts, sofern dieser
beauftragt ist, im Strafverfahren hinsichtlich des vermögensrechtlichen
Anspruchs tätig zu werden. |
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KG StraFo 2009, 306 |
zur Bestimmung des Gegenstandswertes im
Adhäsionsverfahren |
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Teil 4 Abschnitt 2 |
OLG Hamm StRR 2009, 39 = RVGreport 2009, 149 |
Gebühren nach Teil 4 Abschnitt 2 VV RVG können
frühestens ab Rechtskraft des Urteils entstehen
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Vorbem. 4.2 VV RVG |
KG RVGreport 2008, 463 = NStZ-RR 2009, 31 = JurBüro
2009, 83 = StRR 2009, 156 |
keine Grundgebühr im
Strafvollstreckungsverfahren |
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OLG Braunschweig RVGprofessionell 2009, 83 = StRR 2009, 203
(Ls.) = StraFo 2009, 220 = AGS 2009, 327 m. abl. Anm. Volpert = RVGreport 2009,
311;
LG Magdeburg, Beschl. v. 22. 12. 2009, 22 BRs 353 Js 2325/08
(16/08) |
Postentgeltpauschale Nr 7002 VV RVG entsteht im
Beschwerdeverfahren erneut |
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Nrn. 4202, 4203 VV RVG |
LG Magdeburg, Beschl. v. 22. 12. 2009, 22 BRs 353 Js 2325/08
(16/08) |
Gebühr entsteht innerhalb einer
strafvollstreckungsrechtlichen Angelegenheit nur einmal,
unabhängig davon, wie viele Termine stattfinden |
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Vorbem. 4.3 VV RVG |
OLG Stuttgart, Beschl. v. 24. 4. 2008, 2 ARs 21/08 |
keine Gebühren nach Nr. 4301 Ziff. 5 VV RVG sowie Nr.
4302 Ziff. 3 RVG, wenn der Rechtsanwalt dem Antragsteller im
Klageerzwingungsverfahren als Beistand bestellt worden ist; Abrechnung dann
nach Teil 4 Abschnitt 1 VV RVG |
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Nr. 4301 VV |
KG StRR 2008, 117 = AGS 2008, 130 = AGS 2008, 235 =
RVGreport 2008, 227 |
der Zeugenbeistand für die richterliche
Vernehmung eines Zeugen aufgrund eines auswärtigen
Rechtshilfeersuchens erhält keine Gebühren nach den Nrn 6100,
6101 VV RVG, sondern nur die Gebühr für eine Einzeltätigkeit
nach Nr. 4301 Ziff. 4 VV RVG |
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Nr. 4302 VV RVG |
LG Aurich RVGprofessionell 2009, 189;
zutreffend a.A. OLG Düsseldorf AGS 2008, 343 =
RVGreport 2008, 351 = StraFo 2008, 441 = JurBüro 2008, 587;
OLG Köln AGS 2009, 481 |
Für den nach § 408b StPO im Zusammenhang mit dem
Erlass des Strafbefehls beigeordneten Pflichtverteidiger entsteht nur eine
Gebühr nach Nr. 4302 VV RVG |
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KG RVGreport 2009, 310 = NStZ-RR 2009, 327 = StRR 2009, 387
m. Anm. Hanschke StRR 2009, 399 = AGS 2009, 533 |
Beiordnung eines Zeugenbeistands für die Dauer der
Vernehmung des Zeugen (§ 68 b StPO) erstreckt sich nicht auf die Einlegung
eines Rechtsmittels für den Zeugen (hier Beschwerde gegen Anordnung der
Beugehaft). |
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LG Koblenz JurBüro 2010, 32 |
für die Stellung eines Antrags auf Festsetzung der
Kosten gegenüber der Staatskasse fällt nicht die Gebühr Nr. 4302
VV RVG an |
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V. Teil 5 VV RVG |
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Vorb. 5.1 |
AG Stuttgart VRR 2008, 400 = RVGreport 2008, 430 = AGS 2008,
547 |
Wortlaut der Vorbem. 5.1 Abs. 2 Satz 2 VV RVG führt
dazu, dass für die Einordnung der anwaltlichen Gebühren die in der
konkreten Bußgeldvorschrift (nur) angedrohte Geldbuße zugrunde
zulegen ist, sofern eine Geldbuße noch nicht festgesetzt ist; dies gilt
auch dann, wenn eine Geldbuße nicht festgesetzt und stattdessen nur eine
Verwarnung ausgesprochen wird; die Änderung hat keine Auswirkungen auf die
bereits entstandene anwaltliche Vergütung |
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Nr. 5115 VV RVG |
BGH VRR 2008, 438 = AGS 2008, 491 = RVGreport 2008, 431 =
zfs 2008, 709 = JurBüro 2008, 639 = DAR 2009, 56 m. Anm. N.Schneider;
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Ausführungen zur Einstellung des
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens können auch die Erledigung
des anschließenden Ordnungswidrigkeitenverfahrens fördern. |
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AG Saarbrücken AGS 2010, 20 |
Gebühr nach Ziff. 5 entsteht auch nach
Übergang ins Beschlussverfahren gem. § 72 OWiG nach
bereits durchgeführter Hauptverhandlung |
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AG Köln AGS 2010, 75 = JurBüro 2010, 137 |
keine Befriedungsgebühr bei Hinweis auf
Verfolgungsverjährung, da dann die Anwaltstätigkeit nicht kausal ist;
dieses Hinweises bedarf es nämlich i.d.R. nicht, da die
Verjährungsfristen den Bußgeldbehörden grds. bekannt sind
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AG Karlsruhe, Beschl. v. 4. 9. 2008, 4 OWi 308/08 |
Befriedungsgebühr Nr. 5115 VV RVG ist
Festgebühr |
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LG Leipzig AGS 2010, 19 |
Befriedungsgebühr Nr. 5115 VV RVG ist keine
Festgebühr |
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AG Zossen AGS 2009, 72 = RVGprofessionell 2009, 77 = VRR
2009, 200 = RVGreport 2009, 188 |
der für die Mitwirkung i.S. des Nr. 5115 VV RVG
erforderliche Ursächlichkeitszusammenhang zwischen der anwaltlichen
Tätigkeit und der Verfahrenseinstellung wird nicht dadurch unterbrochen,
dass der Anwalt die Einstellung bereits im Verfahren vor der
Verwaltungsbehörde anregte, jedoch erst das Gericht diese Anregung
aufnahm. |
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wegen weiterer Rechtsprechungs-Nachweise zu Nr. 5115 VV RVG
wird auf die Rechtsprechung zur gleich lautenden Nr. 4141 VV RVG
verwiesen |
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VI. Teil 6 VV RVG |
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Nr. 6100 VV RVG |
OLG Köln RVGreport 2009, 218 |
Vergütung des Pflichtbeistandes im
Auslieferungsverfahren gem. Nr. 6100 VV RVG ist für eine
Vielzahl der Auslieferungsverfahren unzureichend. Den sich aus den
Anforderungen des Auslieferungsverfahrens erwachsenen Anforderungen kann
nämlich durch eine bloße Verfahrensgebühr nach Nr. 6100 VV
RVG nicht hinreichend Rechnung getragen werden, deshalb ist eine
Pauschgebühr zu gewähren. |
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Nr. 6101 VV RVG |
KG StRR 2008, 117 = AGS 2008, 131, 235;
OLG Brandenburg NStZ-RR 2009, 392;
OLG Hamm, Beschl. v. 15. 12. 2009, Az. (2) 4 Ausl. A
98/06;
OLG Koblenz JurBüro 2008, 313 = NStZ-RR 2008, 263;
OLG Oldenburg NStZ-RR 2009, 192 = JurBüro 2009, 312 =
RVGreport 2009, 271 = AGS 2009, 390;
OLG Rostock JurBüro 2009, 364;
OLG Stuttgart AGS 2010, 135 |
keine Terminsgebühr für die Teilnahme an einem
Termin zur Verkündung des Auslieferungshaftbefehls (vgl.
dazu krit. Hufnagel JurBüro 2007, 455)
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OLG Jena JurBüro 2008, 82 = RVGreport 2008, 110
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dem Beistand im Auslieferungsverfahren steht für die
Teilnahme an der Vernehmung des Verfolgten nach § 28
IRG eine Terminsgebühr nach Nr. 6101 VVRVG zu |
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Nr. 6300-6303 VV |
OLG Celle, Beschl. v. 4. 7. 2008, 22 W 1/08 P |
in den Verfahren nach den Nrn. 6300-6303 VV RVG kann eine
Pauschgebühr nach den §§ 42, 51 RVG nicht
festgesetzt/festgestellt werden |
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VII. Teil 7 VV RVG |
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Nr. 7000 VV RVG |
KG StraFo 2009, 260 = RVGreport 2009, 231 =
JurBüro2009, 316 |
die Vorschrift des
§
464d StPO ist auch im Kostenfestsetzungsverfahren anwendbar; bei der
Entscheidung über die nach den Nrn 7000, 7001
RVG-VV geltend gemachten Auslagen kann von der
für die Gebührensätze vorgenommenen Quotelung abgewichen und in
einer gemischten Berechnung die Differenzmethode angewendet
werden. |
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LG Dortmund RVGprofessionell 2010, 41 = zfs 2010, 107 =
RVGreport 2010, 108 = AGS 2010, 125;
a.A. SG Dortmund StRR 2009, 283 (Ls.) = AGS 2010, 19
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Dokumentenpauschale auch für das Einscannen von
Akten |
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AG Bochum RVGreport 2008, 141 = VRR 2008, 159 =
RVGprofessionell 2008, 103 = StRR 2008, 440 |
Abzug von Kopierkosten nur dann wenn ersichtlich ein
Missbrauch vorliegt; es können z.-B. auch Aktendeckel und
Verfügungen kopiert werden |
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AG Solingen, Beschl. v. 20. 02. 2008, 21 Ds-60 Js
5824/06 |
nur kurze Zeit für Akteneinsicht
rechtfertigt Kopie der ganzen Akte |
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AG Halle (Saale), Beschl. v. 8. 2. 2010, 103 II 3103/09
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auch in Beratungshilfesachen ist es nicht Sache des
Gerichts, nachträglich die Arbeitsweise des Rechtsanwalts zu bewerten und
zu kritisieren, indem ihm die Fertigung von Ablichtungen untersagt oder
unzumutbar erschwert wird |
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OLG Köln AGS 2009, 536 |
Für die Anfertigung einer DVD mit Audiodateien entsteht
die Dokumentenpauschale nach Nr. 700 Nr. 1 a VV RVG, allerdings sind die Kosten
der Höhe nach auf die für die Herstellung der DVD-Kopie
tatsächlich entstandenen Aufwendungen beschränkt |
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OLG Köln NJW 2008, 1330 = RVGprofessionell 2008, 168 =
NStZ-RR 2008, 360 (Ls.) |
in der Gestattung des Vorsitzenden an den Verteidiger dem
Angeklagten eine Kopie einer DVD mit Audiodateien zu
überlassen, liegt nicht das in Nr. 7000 Nr. 2 i.V.m. Nr. 1 lit. d
VV RVG geforderte Einverständnis; eine Dokumentenpauschale entsteht
dadurch nicht; |
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OLG Düsseldorf NJW 2008, 2058 = JurBüro2008,
420 = Rpfleger 2008, 532 = NStZ-RR 2008, 328 |
Pflichtverteidiger kann für die Überlassung von
elektronisch gespeicherten Dateien nicht die
Dokumentenpauschale nach Nr. 7000 Nr. 2 VV RVG beanspruchen, weil diese
Regelung in dem Verhältnis zwischen Pflichtverteidiger und Staatskasse
nicht anwendbar ist; wenn der der tatsächliche Aufwand für die
Überlassung von elektronisch gespeicherten Dateien in einem krassen
Missverhältnis zu der Dokumentenpauschale, die sich rechnerisch nach Nr.
7000 Nr. 2 VV RVG ergibt, steht, verbleibt es bei einem
Aufwendungsersatzanspruch, der sich nach dem tatsächlichen Aufwand
richtet |
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Nr. 7001 VV RVG |
OLG Naumburg JurBüro 2008, 374 = AGS 2008,
468 |
der Rechtsanwalt, dem die Gerichtsakten auf seinen Antrag in
die Kanzlei übersandt werden, muss für die Kosten und Auslagen
der Rücksendung selbst aufkommen; die Behörden sind
nach Nr. 9003 KV nicht verpflichtet, den Akten bei Übersendung zur
Einsichtnahme einen Freiumschlag für die kostenfreie Rücksendung
beizufügen; sendet der Rechtsanwalt die Akten "unfrei" zurück, muss
er die Nachgebühren nach Nr. 9013 KV erstatten |
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Nr. 7002 VV RVG |
zur Streitfrage, ob im Strafverfahren das
vorbereitende Verfahren und das gerichtliche Verfahren bzw. im
Bußgeldverfahren das vorbereitende Verfahren bei der
Verwaltungsbehörde und das gerichtliche Verfahren dieselbe oder
unterschiedliche Angelegenheiten sind, vgl. die Rspr. bei § 15
RVG |
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OLG Braunschweig StRR 2009, 203 (Ls.) = StraFo 2009, 220 =
AGS 2009, 327 m. abl. Anm. Volpert |
die Pauschale für Entgelte für Post- und
Telekommunikationsleistungen ist im Strafvollstreckungsverfahren sowohl
für das Ausgangsverfahren als auch für die
Beschwerdeinstanz zu berücksichtigen (§ 15 Abs. 2 Satz
2, Nr 7002 VV RVG) |
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LG Leipzig RVGreport 2009, 61 = VRR 2009, 119;
LG Leipzig, Beschl. v. 04.02.2010, 5 Qs 71/09;AG Eilenburg
RVGprofessionell 2009, 204 (Ls.) = JurBüro 2010, 34 m. abl. Anm.
C.Schneider = RVGreport 2010, 60 = AGS 2010, 74 m. abl. Anm. N.Schneider;
AG Eilenburg JurBüro 2010, 35 |
Aktenversendungspauschale und die Auslagenpauschale
können nicht nebeneinander geltend gemacht werden |
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Nr. 7003 VV RVG |
OLG Hamm RVGprofessionell 2009, 112 |
versichert ein Rechtsanwalt bei größeren
Entfernungen anwaltlich, die angesetzten Kilometer tatsächlich gefahren zu
sein und liegt die vermeintliche Differenz (unterschiedliche Angaben in
unterschiedlichen Routenplanern) in einem angemessenen Rahmen, so sind kleinere
Umwege ebenso einzukalkulieren wie die Benutzung einer möglicherweise
etwas längeren, aber mit einer kürzeren Fahrtzeit verbundenen Strecke
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LG Rostock StraFo 2009, 439 |
der Rechtsanwalt muss nicht den kürzesten Weg
wählen; er darf vielmehr einen zweckmäßigen,
verkehrsüblichen Weg nehmen. Angefangene Kilometer sind
aufzurunden |
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Nr. 7004 VV RVG |
OLG Düsseldorf RVGreport 2008, 259 = RVGprofessionell
2008, 189 |
bei Anreise des Verteidigers zu Besuchen in der
Justizvollzugsanstalt mit öffentlichen Verkehrsmittel werden für die
Benutzung einer sog. Netzfahrkarte Ticket 2000 nicht
anteilige Anschaffungskosten erstattet |
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OLG Hamburg Rpfleger 2008, 445 = JurBüro 2008, 432
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der Rechtsanwalt kann grds. das bequemste
Verkehrsmittel wählen; das kann auch ein Flugzeug sein; vor allem
dann, wenn die Anreise mit dem Flugzeug die Anreisezeit um 3 Stunden
verkürzt. |
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OLG Köln StraFo 2009, 43 = RVGreport 2009, 189 = StRR
2009, 320 |
Kosten für Benutzung eines Taxis sind jedenfalls
für kürzere Strecken, wozu der Zu- und Abgang zu und
von den Beförderungsmitteln (hier: der Bundesbahn) in der Regel zu
rechnen sein wird, als angemessen anzusehen und daher erstattungsfähig
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BGH RVGreport 2006, 392 = Rpfleger 2006, 609 |
Umsatzsteuer auch bei Vorsteuerabzugsberechtigung des
Mandanten |
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Nr. 7008 VV RVG |
OLG Bamberg AGS 2009, 320 = StRR 2009, 243 = VRR 2009,
243 = zfs 2009, 466 = StraFo 2009, 350;
OLG Naumburg RVGreport 2009, 110 = RVGprofessionell 2009,
76;
OVG Lüneburg AGS 2010, 126;
AG Dortmund AGS 2009, 113; AG Köthen, Beschl. v.
15.07.2009, 12 II 301/07;
AG Lahr AGS 2008, 264;
a.A.
AG Chemnitz DAR 2008, 117;
AG Stuttgart AGS 2008, 337 |
Umsatzsteuerpflicht für an den Mandanten weiter
berechnete Aktenversendungspauschale |