(Ich bedanke mich bei der Schriftleitung von "StRR" für die
freundliche Genehmigung, diesen Beitrag aus "StRR" auf meiner Homepage
einstellen zu dürfen.)
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§ 42 RVG: Pauschgebühr für den
Wahlanwalt |
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Gericht/Fundstelle |
Inhalt |
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Allgemeines |
OLG Celle, Beschl. v. 4. 7. 2008, 22 W 1/08 P |
keine entsprechende Anwendung des
§ 42 RVG in Verfahren nach Nr. 6300-6303 VV RVG |
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Anspruchsvoraussetzungen |
BGH RVGreport 2007, 264 = JurBüro 2007, 531;
OLG Jena NJW 2006, 933 = RVGreport 2006, 146 = AGS 2006,
173;
OLG Jena, Beschl. v. 18. 9. 2006 - 1 ARs 38/06,
www.burhoff.de. |
bei § 42 RVG wird Unzumutbarkeit i.d.R.
seltener anzunehmen sein als bei § 51 RVG |
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OLG Jena NJW 2006, 933 = RVGreport 2006, 146 = AGS 2006,
173 |
für die Feststellung einer Pauschgebühr nach
§ 42 RVG zweistufige Prüfung |
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OLG Hamm, Beschl. v. 29. 5. 2008, 5 (s) Sbd X - 36/08 OLG
Hamm |
die Rechtsprechung, wonach eine Pauschgebühr
schon in Höhe der einfachen Wahlverteidigerhöchstgebühren grds.
nur in Betracht kommt, wenn die Gebühr in einem grob unbilligen
Missverhältnis zu der Inanspruchnahme des Pflichtverteidigers stand oder
das Verfahren die Arbeitskraft des Verteidigers für längere Zeit
ausschließlich oder fast ausschließlich in Anspruch genommen
hätte, erscheint für die Feststellung der absoluten
Höchstgrenzen nach § 42 RVG jedenfalls im Grundsatz
übertragbar |
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Höhe |
BGH RVGreport 2005, 383 |
in einem schwierigen und umfangreichen Verfahren kann die
Pauschgebühr für die Anfertigung einer
Revisionsbegündungsschrift in Höhe des Doppelten des
Höchstbetrages der gesetzlichen Gebühren eines Wahlanwalts
festgesetzt werden kann |
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Verfahrensfragen |
BGH RVGreport 2005, 345 |
volle Besetzung des BGH-Senats bei der Entscheidung
über die Feststellung einer Pauschgebühr |
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BGH NJW 2006, 1535 = NStZ 2006, 409;
BGH, Beschl. v. 22. 7. 2005 - 1 StR 84/05;
OLG Hamm JurBüro 2007, 529 |
Zuständigkeit des BGH für die Feststellung
einer Pauschgebühr für die Tätigkeit des Wahlanwalts im gesamten
Revisionsverfahren |
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OLG Hamm JurBüro 2005, 649;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 420 = StV 2006, 205 = Rpfleger
2005, 694;
OLG Düsseldorf RVGreport 2006, 470 = StraFo 2006,
473 = NStZ-RR 2006, 391 = JurBüro 2006, 641 |
zum Begriff des Verfahrensabschnitt i.S. des §
42 RVG |
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OLG Jena JurBüro 2008, 82 = NStZ-RR 2008, 96 (Ls.) =
RVGprof. 2008, 76 = AGS 2008, 175 = StRR 2008 158 |
Antrag auf Feststellung einer Pauschgebühr nach
§ 42 RVG nicht mehr zulässig, wenn die gesetzlichen Gebühren
bereits festgesetzt sind |
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OLG Jena, Beschl. v. 10. 3. 2008, 1 AR (S) 14/07 |
Auslegung eines Antrags auf Feststellung einer
Pauschgebühr als Antrag nach § 51 RVG |
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§ 51 RVG: Pauschgebühr für den
Pflichtverteidiger |
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Gericht/Fundstelle |
Inhalt |
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Allgemeines |
OLG Frankfurt RVGreport 2006, 145 = NStZ-RR 2006, 63 = NJW
2006, 457 |
Anwendungsbereich der Bewilligung einer
Pauschgebühr nach § 51 RVG gegenüber § 99 BRAGO erheblich
eingeschränkt; § 51 RVG soll nur unzumutbare Benachteiligung
verhindern |
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OLG Celle, Beschl. v. 4. 7. 2008, 22 W 1/08 P |
keine entsprechende Anwendung des
§ 51 RVG in Verfahren nach Nr. 6300-6303 VV RVG |
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OLG Köln AGS 2006, 380 = NJW-RR 2007, 71 |
Pauschgebühr im Auslieferungsverfahren;
Berücksichtigung von Vernehmungsterminen nach §§ 21, 22 oder
§ 28 IRG |
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OLG Düsseldorf AGS 2007, 75 = JurBüro 2006, 315 LS
= NStZ-RR 2006, 224 LS |
Fälligkeit des Anspruchs auf Bewilligung einer
Pauschgebühr erst mit dem rechtskräftigen Abschluss des
Strafverfahrens |
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OLG Köln RVGreport 2006, 148 = StraFo 2006, 129 = NStZ
2006, 410 = AGS 2006, 281 |
Regelmäßige Verjährung des
Pauschgebührenanspruchs nach § 195 BGB n. F.: 3 Jahre; Beginn der
Frist |
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Begriff der Unzumutbarkeit |
OLG Hamm RVGreport 2005, 68 = Rpfleger 2005, 214 = StraFo
2005, 130 = JurBüro 2005, 196 = AGS 2005, 117 |
Voraussetzungen der Bewilligung einer
Pauschgebühr grds. wie nach § 99 Abs. 1 BRAGO; Frage der Zumutbarkeit offen gelassen
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OLG Hamm StraFo 2005, 173 = AGS 2005, 112;
OLG Hamm NJW 2007, 857 = StraFo 2007, 128 |
Unzumutbarkeit zumindest immer dann zu bejahen, wenn
das Verfahren besonders schwierig und besonders
umfangreich war |
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OLG Koblenz JurBüro 2008, 312 |
allein unwirtschaftliche Tätigkeit reicht
für die Annahme der Unzumutbarkeit nicht aus |
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OLG Hamm StraFo 2005, 173 = AGS 2005, 112;
OLG Hamm NJW 2006, 75 = JurBüro 2006, 138 = StV 2006,
203;
OLG Hamm JurBüro 2005, 535;
OLG Hamm JurBüro 2005, 650;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 315= StV 2006, 205 = NStZ-RR
2005, 286;
OLG Koblenz AGS 2008, 30 |
Großzügiger Maßstab, wenn der
Rechtsanwalt zur Abkürzung des Verfahrens beigetragen hat,
allerdings ist ein zusätzlicher zeitlicher Aufwand erforderlich |
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OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 315 = StV 2006, 205 = NStZ-RR
2005, 286 |
Verfahrensabkürzende Besprechungen vor
der Hauptverhandlung bei der Beurteilung der Unzumutbarkeit zu
berücksichtigen; |
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Anspruchsvoraussetzungen, Allgemeines |
OLG Celle RVGreport 2005, 142 = StraFo 2005, 219 =
AGS 2005, 393;
OLG Hamm StraFo 2005, 173 = AGS 2005, 112;
OLG Jena RVGreport 2005, 135 |
Bei Bewilligung der Pauschgebühr ist auf die in den
einzelnen Verfahrensabschnitten erbrachten Tätigkeiten
abzustellen |
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OLG Hamm JurBüro 2007, 308;
OLG Hamm, Beschl. v. 2. 1. 2007, 2 (s) Sbd. IX 150/06,
www.burhoff.de. |
das Gesamtgepräge des Verfahrens
spielt bei der Bewilligung einer Pauschgebühr eine Rolle |
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OLG Hamm, Beschl. v. 1. 6. 2006, 2 (s) Sbd. IX 56/06,
www.burhoff.de |
die zur BRAGO ergangene Rechtsprechung betreffend die
Berücksichtigung von JVA-Besuchen gilt auch für das RVG
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besondere Schwierigkeit |
OLG Celle AGS 2005, 393;
OLG Hamm StraFo 2005, 130 = Rpfleger 2005, 214 =
JurBüro 2005, 196 = AGS 2005, 117 = RVGreport 2005, 68;
OLG Hamm JurBüro 2005, 650;
OLG Hamm JurBüro 2006, 255 (Ls.);
OLG Jena RVGreport 2005, 103 = Rpfleger 2005, 276 =
JurBüro 2005, 258 = StV 2006, 204;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 315 = StraFo 2006, 205 =
NStZ-RR 2005, 286 |
alte Rechtsprechung zur besonderen
Schwierigkeit bleibt anwendbar |
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OLG Hamm NJW 2006, 74 = JurBüro 2006, 137
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Kriterien für die Beurteilung der besonderen
Schwierigkeit von Schwurgerichtsverfahren gelten für die Einordnung
von Wirtschaftsstrafverfahren entsprechend |
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OLG Hamm, Beschl. v. 10. 08. 2006- 2 (s) Sbd. IX 77/06,
www.burhoff.de;
OLG Hamm AGS 2007, 618 = AGS 2008, 176 =
RVGreport 2007, 426 |
Kriterien für die Beurteilung der besonderen
Schwierigkeit von Schwurgerichtsverfahren gelten für die Einordnung
von Strafvollstreckungsverfahren der Nr. 4200 VV RVG entsprechend
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BayObLG, Beschl. v. 17. 11. 2005 - 6 St RR 6/04,
www.burhoff.de |
zum besonderen Umfang und zur besonderen Schwierigkeit in
eines Staatsschutzsache |
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BGH, Beschl. v. 10. 05. 2006 - 2 StR 120/05,
www.burhoff.de |
Zzur besonderen Schwierigkeit einer
Revisionshauptverhandlung |
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OLG Stuttgart RVGprofessionell 2008, 123 |
zur besonderen Schwierigkeit eines
Klageerzwingungsverfahren |
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OLG Koblenz JurBüro 2008, 312 |
kein Pauschgebühr nur wegen Durchführung
schwieriger, mit Hilfe eines Dolmetschers durchgeführter
Mandantengespräche |
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OLG Köln RVGreport 2006, 221 = StraFo 2006, 258 =
NStZ-RR 2006, 192 = AGS 2007, 74 |
erspart der Verteidiger durch den Einsatz eigener
Sprachkenntnisse Kosten für Dolmetscher, ist dies bei der Frage, ob
und in welcher Höhe eine Pauschvergütung zu bewilligen ist, zu
berücksichtigen |
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OLG Celle RVGreport 2007, 64 = AGS 2007, 74 =
NStZ 2007, 342 |
allein der Umstand, dass die Sprachkenntnisse des
Rechtsanwalts die Hinzuziehung eines Dolmetschers für die
Gespräche mit dem Mandanten entbehrlich gemacht haben und entsprechende
Kosten erspart worden sind, ist kein taugliches Kriterium für die
Bewilligung einer Pauschvergütung; aber besonders schwierig
wegen besonderer Kenntnisse des ausländischen Rechts |
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OLG Köln RVGreport 2006, 147 |
wenn der Rechtsanwalt in einem 13 Monate dauernden, mit
besonderen rechtlichen Schwierigkeiten verbundenen
Auslieferungsverfahren den Verfolgten mindestens 30-mal in der
Haftanstalt besucht und Kontakt zu dessen Rechtsanwälten in anderen
Ländern hergestellt hat, Pauschgebühr in Höhe der
Regelgebühren zuzüglich 3.000 angemessen |
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besonderer Umfang |
OLG Hamm StraFo 2005, 263;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 420 = StV 2005, 205 = Rpfleger
2005, 694;
OLG Karlsruhe, Beschl. v. 30. 01. 2007- 2 AR 43/06,
www.burhoff.de |
Berücksichtigung der neu eingeführten
Gebührentatbestände; insbesondere die Dauer der
Hauptverhandlungstermine als Zeitmoment steht nur noch in
Ausnahmefällen zur Verfügung |
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OLG Hamm JurBüro 2005, 650 |
es ist zuerst zu untersuchen, inwieweit der
"besondere Umfang" der anwaltlichen Tätigkeit hinsichtlich einzelner
Verfahrensabschnitte zu bejahen ist, während erst im zweiten
Schritt zu entscheiden ist, ob dann, wenn zwar ein einzelner
Verfahrensabschnitt nicht "besonders umfangreich" gewesen ist, gegebenenfalls
das Verfahren insgesamt aber als "besonders umfangreich" einzustufen ist.
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OLG Celle RVGreport 2005, 142 = StraFo 2005, 273;
OLG Hamm RVGreport 2005, 68 = StraFo 2005, 130 = Rpfleger
2005, 214 = JurBüro 2005, 196 = AGS 2005, 117;
OLG Hamm RVGreport 2007, 63 = StraFo 2007, 88 = NJW 2007,
311 = JurBüro 2007, 86;
OLG Köln StraFo 2006, 130 |
hinsichtlich der Berücksichtigung von
Fahrtzeiten wird an der Rechtsprechung zu § 99 BRAGO festgehalten,
Fahrtzeiten also nicht massgebend für die Frage, ob Pauschgebühr
bewilligt wird, sondern erst bei der Bemessung der Pauschgebühr ggf.
erhöhend zu berücksichtigen |
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OLG Köln, Beschl. v. 8. 2. 2008, 1 ARs 3/08 |
Umstand, dass ein Nebenklägervertreter vom
Gericht mehreren Geschädigten beigeordnet worden ist,
rechtfertigt für sich genommen, d.h. ohne dass den Akten oder der
Begründung der Antragsschrift ein besonderer Umfang oder besondere
Schwierigkeiten der Sache entnommen werden können, noch nicht die
Bewilligung einer Pauschvergütung gemäß § 51 RVG;
Mehraufwand wird durch die Erhöhung nach Nr. 1008 VV RVG abgegolten.
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OLG Hamm Rpfleger 2007, 502 = JurBüro 2007, 528
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Erschwernisse des Nebenklägervertreters infolge
der Inhaftierung des Angeklagten kann der Nebenklägervertreter im
Rahmen der Pauschgebühr geltend machen |
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OLG Hamm, Beschl. v. 29. 4. 2008, 5 (s) Sbd. X 23/08,
www.burhoff.de |
besonderer Betreuungsaufwand für einen
Nebenkläger kann bei der Pauschgebühr zu berücksichtigen
sein |
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BGH RVGreport 2005, 345 = StraFo 2005, 439 = AGS 2006,
120 = NStZ 2006, 239 |
Wahrnehmung der Pflichtverteidigung in einer
Revisionshauptverhandlung erfordert wegen der besonderen Schwierigkeit der
Sache eine umfangreiche Vorbereitung, die Bewilligung
gerechtfertigt |
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OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 420 = StV 2005, 205 = Rpfleger
2005, 694 |
Pauschgebühr für das
Vorverfahren/Ermittlungsverfahren für Besuche in der JVA mit einem
Zeitaufwand von 10 Stunden und einer Verständigung mit dem
Mandanten nur über einen Dolmetscher |
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OLG Köln StraFo 2006, 130 |
mehrere Besuche des in einer auswärtigen
JVA inhaftierten Mandanten rechtfertigen die Bewilligung einer
Pauschgebühr; die Höhe orientiert sich an Nr. 4102 VV RVG. |
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OLG Köln StraFo 2006, 130 |
An- und Abreisezeiten rechtfertigen eine
Pauschgebühr nur ausnahmsweise, wenn sie deutlich über das
hinausgehen, was ein im Gerichtsbezirk ansässiger Verteidiger
üblicherweise an Wegzeiten aufwenden muss |
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Höhe der Pauschgebühr |
OLG Hamm JurBüro 2005, 649 |
Bemessung der Höhe der Pauschgebühr
orientiert sich abgesehen von außergewöhnlich umfangreichen
oder schwierigen Strafsachen grundsätzlich an den gesetzlichen
Gebühren des Wahlverteidigers. |
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OLG Hamm RVGreport 2005, 419 = JurBüro 2006, 29
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Höhe der Pauschgebühr bei mehreren
Pflichtverteidigern, von denen der eine noch nach BRAGO
abrechnet |
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OLG Hamm RVGreport 2005, 263 = JurBüro 2005, 537 = AGS
2005, 440 |
Keine Kompensation der überdurchschnittlichen
Tätigkeit der 1. Instanz durch nur unterdurchschnittlichen
Tätigkeiten in der 2. Instanz und die dort entstandenen hohen
RVG-Gebühren |
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OLG Köln RVGreport 2006, 152 = AGS 2006, 339 |
Berücksichtigung von Überzahlungen bei
den gesetzlichen Gebühren bei der Bewilligung einer
Pauschgebühr |
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OLG Köln RVGreport 2006, 221 = StraFo 2006, 258 = AGS
2007, 74 |
Berücksichtigung der Ersparnis von
Dolmetscherkosten durch den Einsatz eigener Sprachkenntnis bei der
Bemessung einer Pauschgebühr |
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BGH RVGreport 2005, 345 = StraFo 2005, 439 = AGS 2006,
120 = NStZ 2006, 239 |
Befassung des Pflichtverteidigers mit einer bedeutsamen
Verfahrensrüge befassen und mit mehreren Mordmerkmalen bei
verschiedenen Sachverhaltsalternativen, eine Pauschgebühr in Höhe von
1.000 angemessen |
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OLG Koblenz AGS 2008, 30 |
Hauptverhandlung an einem Samstag rechtfertigt
eine Pauschgebühr entsprechend den
Wahlverteidigerhöchstgebühren |
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OLG Stuttgart RVGprofessionell 2008, 123 |
keine Begrenzung der Höhe des
Pauschgebührenanspruchs eines bestellten Beistandes/Verteidigers in
analoger Anwendung von § 42 Abs. 1 Satz 4 RVG auf das Doppelte der
Höchstgebühr eines Wahlverteidigers |
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Verfahrensfragen |
OLG Jena, Beschl. v. 17. 3. 2008, 1 AR (S) 3/08 |
Voraussetzung für eine Pauschgebühr ist der
Antrag des Pflichtverteidigers; dieser bindet das OLG jedoch
nicht hinsichtlich der Höhe |
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OLG Hamm JurBüro 2005, 650;
OLG Hamm AGS 2007, 618 = AGS 2008, 176 = RVGreport
2007, 426 |
Pflichtverteidiger muss die für die Bewilligung einer
Pauschgebühr maßgeblichen Umstände, die sich nicht aus der Akte
ergeben, darlegen |
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Vorschuss |
BVerfG RVGreport 2005, 467 = NJW 2005, 3699 |
Zumutbarkeit des Wartens auf die endgültige
Bewilligung einer Pauschgebühr kann mit dem Hinweis auf den
zustehenden Vorschuss auf die gesetzlichen Gebühren nach § 47
Abs. 1 RVG bejaht werden |
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KG AGS 2006, 26 = RVGreport 2007, 455 |
Für die Bewilligung eines Vorschusses nach
§ 51 Abs. 1 S. 4 RVG ist auf die Kriterien abzustellen, die die
Rechtsprechung zum Vorschuss auf eine Pauschgebühr unter Geltung der BRAGO
entwickelt hat |
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BVerfG NJW 2007, 1445 |
Pflichtverteidiger muss, wenn er mit der
Verfassungsbeschwerde rügt, ein ihm gewährter Vorschuss sei zu
niedrig, konkret darlegen, dass und warum der ihm zugebilligte Vorschuss auf
die Pauschgebühr zu niedrig und damit unangemessen ist |