(Ich bedanke mich bei der Schriftleitung von "RVGreport" für
die freundliche Genehmigung, diesen Beitrag aus "RVGreport auf meiner
Homepage einstellen zu dürfen.)
Inzwischen liegt seit Inkrafttreten des RVG am 01. 07. 2004 eine
große Anzahl von Entscheidungen auch zu den in den Teilen 4, 5, 6
geregelten Verfahren und zu Teil 7 VV RVG
vor. Die nachfolgende Zusammenstellung gibt einen
Überblick über die wesentlichen Entscheidungen, deren Fundstellen und
die Kernaussagen/Leitsätze, allerdings beschränkt auf die Teile 4, 5,
6 und 7 VV RVG und aus dem Paragrafenteil auf die mit den in diesen Teilen des
VV RVG geregelten Angelegenheiten zusammenhängenden Fragen. Nicht
enthalten ist in der Übersicht die Rechtsprechung zur
Übergangsregelung in den §§ 60, 61 RVG, da sich die damit
zusammenhängenden Fragen weitgehend erledigt haben. Insoweit wird auf die
Zusammenstellung in RVGreport 2005, 175 ff. und auf die zu § 61 RVG
eingestellten Entscheidungen auf www.burhoff.de verwiesen. Ebenfalls
nicht enthalten ist die Rechtsprechung zu § 14 RVG. Deren Zusammenstellung
bleibt einer eigenen Übersicht vorbehalten. Die Übersicht hat den
Stand von etwa Ende Dezember.
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Norm |
Gericht/Fundstelle |
Inhalt |
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I. Paragrafenteil des RVG |
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§ 4 RVG |
BGHZ 162, 98 = StV 2005, 621 = NJW 2005, 2490 m. Anm. von
u.a. Tsambikakis StraFo 2005, 446 und Johnigk StV 2005, 446;
OLG Frankfurt StraFo 2006, 127 = AGS 2006, 113 für das
Revisionsverfahren. |
Bei einer vereinbarten Vergütung, die mehr
als das Fünffache über den gesetzlichen
Höchstgebühren liegt, spricht eine tatsächliche Vermutung
dafür, dass sie unangemessen hoch und das Mäßigungsgebot des
§
3 Abs. 3 BRAGO verletzt ist. Die Vermutung kann aber durch den Rechtsanwalt
entkräftet werden, wenn er ganz ungewöhnliche, geradezu extreme
einzelfallbezogene Umstände darlegt |
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OLG Hamm StV 2007, 473 = StRR 2007, 319 = AGS 2007, 550 m.
Anm. Schons AGS 2007, 555 |
Eine aufwandsangemessene
Zeithonorarvereinbarung verletzt auch bei einem Strafverteidigerhonorar
weder das Sittengesetz noch ist es nach § 4 Abs. 4 S. 1 RVG (früher
§ 3 Abs. 3 S. 1 BRAGO) herabzusetzen (Abgrenzung zu BGHZ 162, 98 = NJW
2005, 2142). |
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OLG Hamm RVGreport 2005, 463 = AGS 2006, 9 |
Schriftform bei bloßer Übersendung eines
Telefaxes nicht gewahrt; Berufung auf den Formmangel i.d.R. nicht
treuwidrig |
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AG Gemünden am Main JurBüro 2007, 305 =
AnwBl. 2007, 550 = AGS 2007, 340 m. Anm. N.Schneider AGS 2007,
340 |
Bezeichnung als Vergütungsvereinbarung zur
Wirksamkeit einer anwaltlichen Honorarvereinbarung nicht erforderlich |
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OLG Düsseldorf RVGreport 2006, 420 = AGS 2006, 530
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Zeittaktklausel von 15 Minuten bei einem Stundensatz
von 400 DM (230 ) als sittenwidrig angesehen |
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OLG Frankfurt StraFo 2006, 127 = AGS 2006, 113 |
Herabsetzung einer vereinbarten Vergütung
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§ 7 RVG |
OLG Koblenz RVGreport 2006, 430 =
JurBüro 2005, 589 = AGS 2005, 504 = StraFo 2005, 526 =
AnwBl. 2006, 148 |
Beistand in einer Hauptverhandlung für
mehrere Zeugen ist Tätigkeit für mehrere Auftraggeber in
derselben Angelegenheit; Gebühren fallen mit Erhöhung nach Nr. 1008
VV RVG nur einmal an |
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§ 9 RVG |
AG Darmstadt RVGreport 2007, 60, 220 = zfs 2006, 169 m. Anm.
Madert = AGS 2006, 212 m. Anm. N. Schneider |
Vorschuss auch auf solche Gebühren, deren
Berechnungsvoraussetzungen erst im weiteren Verlauf der zu erwartenden
anwaltlichen Tätigkeit vorliegen |
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AG Stuttgart RVGreport 2008, 21 |
Vorschuss in Höhe der Mittelgebühr
bei Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie für die Kosten des gerichtlichen
Verfahrens |
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§ 11 RVG |
LG Kiel, Beschl. v. 8. 3. 2007, 31 Qs 3/07,
www.burhoff.de |
Richter der Instanz ist in das
Rechtsmittelverfahren nach § 11 Abs. 2 RpflG nur noch eingeschaltet, wenn
nach den allgemeinen verfahrensrechtlichen Vorschriften ein Rechtsmittel nicht
gegeben ist. |
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§ 15 RVG |
OLG Saarbrücken RVGreport 2007, 181 =
AGS 2007, 78 = StraFo 2007, 127 = Rpfleger 2007, 342;
LG Düsseldorf RVGreport 2005, 344;
AG Lüdinghausen, Beschl. v. 14.02.2006 16 Cs 82
Js 998/05 (105/05), www.burhoff.de; |
Strafverfahren; vorbereitendes und gerichtliches
Verfahren sind dieselbe Angelegenheit |
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LG Düsseldorf VRR 2006, 357 |
Strafverfahren; vorbereitendes und gerichtliches
Verfahren sind verschiedene Angelegenheiten |
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OLG Koblenz RVGreport 2006, 430 = JurBüro 2005,
589 = AGS 2005, 504 = StraFo 2005, 526 = AnwBl. 2006, 148;
OLG München, Beschl. v. 29. 3. 2007, 1 Ws 354/07,
www.burhoff.de; LG Dresden, Beschl. v. 7. 9. 2007, 5 KLs 109 Js 27593/05,
www.burhoff.de;
LG München I, Beschl. v. 19. 2. 2007- 12 KLs 247 Js
228539/05, www.burhoff.de |
Tätigkeit als Zeugenbeistand nicht dieselbe
Angelegenheit i.S.d. § 15 Abs. 2 RVG wie eine vorausgegangene oder auch
zeitlich parallel laufende Verteidigertätigkeit |
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KG RVGreport 2005, 102 = NStZ-RR 2005, 127 = JurBüro
2005, 251 = AGS 2005, 393;
OLG Schleswig RVGreport 2005, 70 = AGS 2005, 120 =
JurBüro 2005, 25 |
Jedes einzelne Widerrufsverfahren oder
Überprüfungsverfahren nach § 67e StGB
Vollstreckungsverfahren stellt eine gesonderte Angelegenheit i.S. von § 15
RVG dar |
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LG Hamburg AGS 2006, 503 = JurBüro 2006, 644;
LG Koblenz, AGS 2006, 174;
AG Lüdinghausen, Beschl. v. 15.01.2007 - 10 OWi 89 Js
1679/06 [140/06] |
Bußgeldverfahren; vorbereitendes Verfahren vor der
Verwaltungsbehörde und das gerichtliche Verfahren sind dieselbe
Angelegenheit |
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AG Düsseldorf VRR 2006, 399;
AG Gelnhausen AGS 2007, 453;
AG Nauen zfs 2007, 407 = AGS 2007, 405;
AG Saarbrücken RVGprof. 2007, 118 |
Bußgeldverfahren; vorbereitendes Verfahren vor der
Verwaltungsbehörde und das gerichtliche Verfahren sind verschiedene
Angelegenheiten |
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§ 17 RVG |
AG Bad Kreuznach, Urt. v. 5. 5. 2006 - 2 C 1747/05;
AG Gelnhausen, Urt. v. 20.04.2007 - 55 C 851/06,
www.burhoff.de;
AG Hannover AGS 2006, 235;
AG Köln AGS 2006, 234 = JurBüro 2007, 83;
AG Nettetal AGS 2007, 404;
AG Regensburg RVGreport 2007, 225 = AGS 2006, 125 = StraFo
2006, 88;
AG Saarbrücken AGS 2007, 306
a.A. nur AG München JurBüro 2007, 84;
AG München, Urt. v. 28. 9. 2007, 141 C 18336/07
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Strafverfahren und sich anschließendes
Bußgeldverfahren sind verschiedene Angelegenheiten mit der
Folge, dass mit der Einstellung des Strafverfahrens und der Abgabe der
Verfahrens an die Bußgeldstelle die Gebühr Nr. 4141 VV RVG entsteht.
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§ 19 RVG |
OLG Schleswig SchlHA 2006, 299 |
Einlegung der Revision wird gem. § 19 Abs. 1 Nr.
10 RVG von der Verfahrensgebühr der Ausgangsinstanz erfasst |
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§ 21 RVG |
LG Dresden AGS 2006, 169 |
Das Verfahren nach Zurückverweisung bildet nach
§ 21 Abs. 1 RVG einen neuen Rechtszug, in dem alle Gebühren, auch die
Auslagenpauschale, noch einmal entstehen |
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§ 32 RVG |
KG RVGreport 2007, 312 = AGS 2007, 353 m. Anm.
Volpert |
Streitwert in Strafvollzugssachen eher niedriger
festzusetzen ( 1.000 ) |
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§ 33 RVG |
OLG Bamberg AGS 2007, 192 = JurBüro 2007, 200;
LG Aschaffenburg RVGreport 2007, 72 |
Der Gegenstandswert entspricht bei der Einziehung dem
objektivem Verkehrswert der Sache, ein nachträglich in einer
Versteigerung erzielter niedrigerer Wert ist unbeachtlich |
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KG RVGreport 2005, 390 = NStZ-RR 2005, 358 = JurBüro
2005, 531 = Rpfleger 2005, 698;
OLG Frankfurt RVGreport 2007, 71 = JurBüro 2007, 201 m.
abl. Anm. Madert und Kroiß RVG-Letter 2007, 33;
OLG Hamm, Beschl. v. 29. 3. 2007 - 3 Ws 44/07,
www.burhoff.de;
OLG Koblenz AGS 2006, 237 = StraFo 2006, 215 =
JurBüro. 2006, 255;
OLG Schleswig StraFo. 2006, 516;
LG Göttingen AGS 2006, 75 m. Anm. Madert;
AG Nordhorn AGS 2006, 238 |
Der Wert von zwecks Einziehung sichergestellten
Betäubungsmitteln ist gleich Null |
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LG Essen AGS 2006, 501 = RVGreport 2007, 465;
a.A. LG Berlin, Beschl. v. 13. 10. 2006, 536 Qs
250/06, rechtskräftig durch Verwerfungsbeschluss des KG v. 20. 12. 2006, 5
Ws 687/06, www.burhoff.de: Wert Null
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Der Wert von unversteuerten und unverzollten
Zigaretten richtet sich nach dem Materialwert zuzüglich der
üblichen Handelsspanne |
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LG Hof, Beschl. v. 15. 11. 2007, 4 Kls 172 Js 14245/07,
www.burhoff.de |
bei unversteuerten und unverzollten Zigaretten ist vom
Schwarzmarktpreis auszugehen, der sich auf ca. 15 /Stange
beläuft. |
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KG RVGreport 2005, 390 = NStZ-RR 2005, 358 = JurBüro
2005, 531 = Rpfleger 2005, 698 |
Bei eingezogenem bzw. für verfallen erklärtem
Dealgeld ist der Nennbetrag maßgeblich |
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OLG Koblenz RVGreport 2006, 191 = AGS 2006, 236 = VRR
2006, 238;
AG Nordhorn AGS 2006, 238 |
Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis haben
keinen Gegenstandswert |
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LG Mosbach StraFo 2006, 517 |
Für den Gegenstandswert Zeitpunkt des
Entstehens der Gebühr entscheidend |
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OLG Karlsruhe StraFo 2007, 438 |
Die für die Wertgebühr maßgebende Höhe
der Einziehungs- bzw. Verfallsanordnung richtet sich nach den zum
Zeitpunkt der Beratung erkennbaren Anhaltspunkten in der
Verfahrensakte. |
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OLG Bamberg AGS 2007, 192 = JurBüro 2007, 200;
LG Aschaffenburg RVGreport 2007, 72 |
Jedem Beschuldigten wird der volle Wert
zugerechnet |
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§ 42 RVG |
BGH RVGreport 2007, 264 =
JurBüro 2007, 531;
OLG Jena NJW 2006, 933 = RVGreport 2006, 146 = AGS 2006,
173, OLG Jena, Beschl. v. 18. 9. 2006 - 1 ARs 38/06,
www.burhoff.de. |
Unzumutbarkeit bei § 42 RVG seltener als bei
§ 51 RVG |
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OLG Jena NJW 2006, 933 = RVGreport 2006, 146 = AGS 2006,
173 |
Zweistufige Prüfung für die Feststellung
einer Pauschgebühr nach § 42 RVG |
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BGH RVGreport 2005, 345 |
Volle Besetzung des BGH-Senats bei der Entscheidung
über die Feststellung einer Pauschgebühr |
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BGH NJW 2006, 1535 = NStZ 2006, 409;
BGH, Beschl. v. 22. 7. 2005 - 1 StR 84/05;
OLG Hamm JurBüro 2007, 529 |
Zuständigkeit des BGH für die Feststellung
einer Pauschgebühr für die Tätigkeit des Wahlanwalts im gesamten
Revisionsverfahren |
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OLG Hamm JurBüro 2005, 649;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 420 = StV 2006, 205 = Rpfleger
2005, 694;
OLG Düsseldorf RVGreport 2006, 470 = StraFo 2006,
473 = NStZ-RR 2006, 391 = JurBüro 2006, 641 |
Begriff des Verfahrensabschnitts; s. auch noch die
Rechtsprechung bei § 58 RVG |
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OLG Jena, Beschl. v. 30. 10. 2007, 1 AR (S) 72/07,
www.burhoff.de. |
Antrag auf Feststellung einer Pauschgebühr nach §
42 RVG nicht mehr zulässig, wenn die gesetzlichen Gebühren bereist
festgesetzt sind |
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§ 43 RVG |
LG Düsseldorf AGS 2007, 34 m. Anm. Volpert
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Abtretung des Kostenerstattungsanspruchs in der
Vollmacht nicht zulässig |
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§ 46 RVG |
OLG Brandenburg RVGreport 2007, 182; LG Frankfurt/Oder
RVGreport 2007, 109 |
Staatskasse hat die Beweislast dafür, dass
Auslagen zur sachgemäßen Wahrnehmung der Interessen der
Partei nicht erforderlich gewesen sind |
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OLG Düsseldorf StRR 2007, 199 = AGS 2007, 243 |
Für die Beurteilung der Notwendigkeit der Anfertigung
von Ablichtungen kommt es grds. auf den Zeitpunkt der Anfertigung an
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LG Cottbus AGS 2006, 463 m. Anm. N.Schneider
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mehrere Pflichtverteidiger aus derselben
Kanzlei können nicht darauf verwiesen werden, zu Terminen gemeinsam
anzureisen |
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OLG Jena JurBüro 2006, 366 = Rpfleger 2006, 434
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Reisekosten für JVA-Besuche sind zu
erstatten |
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AG Dessau AnwBl. 2007, 239 = StRR 2007, 200 |
Aktenversendungspauschale unterliegt nicht der
Umsatzsteuer |
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OLG Schleswig SchlHA 2006, 301 |
Feststellung der Erforderlichkeit kann auch für
Dolmetscherkosten für vorbereitende Gespräche erfolgen
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OLG Koblenz AGS 2007, 507 |
Vorschrift gilt auch für den im Wege der
Prozesskostenhilfe dem Nebenkläger beigeordneten Rechtsanwalt
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OLG Schleswig SchlHA 2006, 301 bei
Döllel/Dreßen |
Der Zeitpunkt der Beiordnung ist für die
Anwendung von § 48 Abs. 5 S. 1 RVG nicht maßgeblich |
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§ 48 RVG |
LG Stuttgart, Beschl. v. 5. 2. 2007 -14 Qs 2/07,
www.burhoff.de = RVGprofessionell 2007,
177 |
zur Festsetzung von Grundgebühr und
Verfahrensgebühr bei Verbindung von Verfahren im
Berufungsverfahren. |
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OLG Hamm RVGreport 2005, 273 = AGS 2005, 437 = JurBüro
2005, 532;
LG Bonn, Beschl. v. 30. 8. 2006 - 37 Qs 22/06,
www.burhoff.de:
LG Dortmund StraFo 2006, 358 |
Problematik der Erstreckung nach § 48 Abs. 5 S.
3 RVG stellt sich nicht, wenn mehrere Verfahren zunächst verbunden werden
und dann die Beiordnung des Rechtsanwalts als Pflichtverteidiger erfolgt
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LG Koblenz Rpfleger 2005, 278 = JurBüro 2005, 255 m.
Anm. Enders |
Keine Gebühren, wenn der Rechtsanwalt in dem hinzu
verbundenen Verfahren nicht tätig gewesen ist |
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LG Kiel RVGprofessionell 2006, 202 |
Erstreckung hängt nicht von der vorherigen Stellung
eines Beiordnungsantrages ab |
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OLG Düsseldorf RVGprofessionell 2007, 175;
LG Bielefeld, Beschl. v. 4. 1. 2006- Qs 731/05 III,
www.burhoff.de
LG Dortmund, Beschl. v. 19. 12. 2006- I Qs 87/06,
www.burhoff.de |
Für die Erstreckung ist eine Gesamtwürdigung
aller Umstände vorzunehmen
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OLG Celle, Beschl. v. 2. 1. 2007 - 1 Ws 575/06,
www.burhoff.de |
Antragstellung i.d.R. ausdrücklich, ggf. aber
auch konkludent möglich |
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OLG Düsseldorf RVGprofessionell 2007, 175;
LG Freiburg RVGreport 2006, 183 |
Antragstellung auch noch nach Verfahrensabschluss
zulässig, da es sich um eine rein vergütungsrechtliche Frage
handelt |
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OLG Düsseldorf RVGprofessionell 2007, 175;
LG Bielefeld, Beschl. v. 4. 1. 2006, Qs 731/05 III,
www.burhoff.de
LG Dortmund, Beschl. v. 19. 12. 2006, I Qs 87/06,
www.burhoff.de |
Pflichtverteidiger kann aus eigenem Recht
gegen die Ablehnung der Erstreckung Beschwerde einlegen; funktionelle
Zuständigkeit des Gerichts zur Entscheidung über den Antrag |
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§ 51 RVG |
OLG Hamm RVGreport 2005, 68 = Rpfleger 2005, 214 = StraFo
2005, 130 = JurBüro 2005, 196 = AGS 2005, 117 |
Voraussetzungen der Bewilligung einer
Pauschgebühr grds. wie nach § 99 Abs. 1 BRAGO; Frage der Zumutbarkeit offen gelassen
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BVerfG NJW 2007, 3420 = RVGreport 2007, 263 = JurBüro
2007, 529 = AGS 2007, 504 = NStZ-RR 2007, 351 |
Zusätzliches Merkmal der
Unzumutbarkeit aus verfassungsrechtlichen
Gründen nicht zu beanstanden; Kriterien der Unzumutbarkeit
aber offen gelassen |
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OLG Hamm StraFo 2005, 173 = AGS 2005, 112;
OLG Hamm NJW 2007, 857 = StraFo 2007, 128 |
Unzumutbarkeit zumindest immer dann zu bejahen, wenn
das Verfahren besonders schwierig und besonders
umfangreich war |
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OLG Hamm StraFo 2005, 173 = AGS 2005, 112;
OLG Hamm NJW 2006, 75 = JurBüro 2006, 138 = StV 2006,
203;
OLG Hamm JurBüro 2005, 535;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 315= StV 2006, 205 = NStZ-RR
2005, 286 |
Großzügiger Maßstab, wenn der
Rechtsanwalt zur Abkürzung des Verfahrens beigetragen hat, allerdings ist
ein zusätzlicher zeitlicher Aufwand erforderlich |
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OLG Frankfurt RVGreport 2006, 145 = NStZ-RR 2006, 63 = NJW
2006, 457 |
Anwendungsbereich der Bewilligung einer
Pauschgebühr nach § 51 RVG gegenüber § 99 BRAGO erheblich
eingeschränkt; § 51 RVG soll nur unzumutbare Benachteiligung
verhindern |
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OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 315 = StV 2006, 205 = NStZ-RR
2005, 286 |
Verfahrensabkürzende Besprechungen vor
der Hauptverhandlung zu berücksichtigen; |
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OLG Hamm, Beschl. v. 7. 9. 2005- 2 (s) Sbd. VIII
150/05;
OLG Hamm, Beschl. v. 13. 8. 2007, - 2 (s) Sbd. IX 111/07,
www.burhoff.de |
Pflichtverteidiger muss die für die Bewilligung einer
Pauschgebühr maßgeblichen Umstände, die sich nicht aus der Akte
ergeben, darlegen |
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OLG Celle RVGreport 2005, 142 = StraFo 2005, 219 =
AGS 2005, 393;
OLG Hamm StraFo 2005, 173 = AGS 2005, 112;
OLG Jena RVGreport 2005, 135 |
Bei Bewilligung der Pauschgebühr ist auf die in den
einzelnen Verfahrensabschnitten erbrachten Tätigkeiten
abzustellen |
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OLG Hamm StraFo 2005, 263;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 420 = StV 2005, 205 = Rpfleger
2005, 694;
OLG Karlsruhe, Beschl. v. 30. 01. 2007- 2 AR 43/06,
www.burhoff.de |
Berücksichtigung der neu eingeführten
Gebührentatbestände; insbesondere die Dauer der
Hauptverhandlungstermine als Zeitmoment steht nur noch in
Ausnahmefällen zur Verfügung |
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OLG Hamm JurBüro 2007, 308;
OLG Hamm, Beschl. v. 02. 01. 2007- 2 (s) Sbd. IX 150/06,
www.burhoff.de. |
Das Gesamtgepräge des Verfahrens
spielt allerdings bei der Bewilligung einer Pauschgebühr eine Rolle
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OLG Hamm, Beschl. v. 01.06. 2006 - 2 (s) Sbd. IX 56/06,
www.burhoff.de |
Die zur BRAGO ergangene Rechtsprechung betreffend die
Berücksichtigung von JVA-Besuchen gilt auch für das RVG
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OLG Celle RVGreport 2005, 142 = StraFo 2005, 273;
OLG Hamm RVGreport 2005, 68 = StraFo 2005, 130 = Rpfleger
2005, 214 = JurBüro 2005, 196 = AGS 2005, 117;
OLG Hamm RVGreport 2007, 63 = StraFo 2007, 88 = NJW 2007,
311 = JurBüro 2007, 86;
OLG Köln StraFo 2006, 130 |
Festhalten hinsichtlich der Berücksichtigung von
Fahrtzeiten an der Rechtsprechung zu § 99 BRAGO: Fahrtzeiten also
nicht massgebend für die Frage, ob Pauschgebühr bewilligt wird,
sondern erst bei der Bemessung der Pauschgebühr ggf. erhöhend zu
berücksichtigen |
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BGH RVGreport 2005, 345 = StraFo 2005, 439 = AGS 2006,
120 = NStZ 2006, 239:
BGH, Beschl. v. 22. 07. 2005 -1 StR 84/05,
www.burhoff.de:
BayObLG, Beschl. v. 17. 11. 2005 - 6 St RR 6/04,
www.burhoff.de;
OLG Celle AGS 2007, 74;
OLG Hamm, Beschl. v. 12. 9. 2005 - 2 (s) Sbd. VIII
188/05, www.burhoff.de
OLG Hamm, Beschl. v. 7. 9. 2005, 2 (s) Sbd. VIII
150/05, www.burhoff.de;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 420 = StV 2005, 205 = Rpfleger
2005, 694;
OLG Köln StraFo 2006, 130;
OLG Köln RVGreport 2006, 221 = StraFo 2006, 258 =
NStZ-RR 2006, 192 = AGS 2007, 74;
OLG Köln RVGreport 2006, 147 |
Einzelfälle der Bewilligung einer
Pauschgebühr, insbesondere auch für das Vorverfahren
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OLG Köln AGS 2006, 380 = NJW-RR 2007, 71 |
Pauschgebühr im Auslieferungsverfahren;
Berücksichtigung von Vernehmungsterminen nach §§ 21, 22
oder § 28 IRG |
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OLG Hamm Rpfleger 2007, 502 = JurBüro 2007, 528
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Erschwernisse des Nebenklägervertreters infolge
Inhaftierung des Angeklagten kann der Nebenklägervertreter im
Rahmen der Pauschgebühr geltend machen |
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OLG Celle AGS 2005, 393;
OLG Hamm StraFo 2005, 130 = Rpfleger 2005, 214 =
JurBüro 2005, 196 = AGS 2005, 117 = RVGreport 2005, 68;
OLG Hamm Nr. 2006, 255 LS;
OLG Jena RVGreport 2005, 103 = Rpfleger 2005, 276 =
JurBüro 2005, 258 = StV 2006, 204;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 315 = StraFo 2006, 205 =
NStZ-RR 2005, 286 |
alte Rechtsprechung zur besonderen
Schwierigkeit bleibt anwendbar |
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OLG Hamm NJW 2006, 74 = JurBüro 2006, 137
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Kriterien für die Beurteilung der besonderen
Schwierigkeit von Schwurgerichtsverfahren gelten für die Einordnung
von Wirtschaftsstrafverfahren entsprechend |
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OLG Hamm, Beschl. v. 10. 08. 2006- 2 (s) Sbd. IX 77/06,
www.burhoff.de; OLG Hamm, Beschl. v. 13.
8. 2007, - 2 (s) Sbd. IX 111/07, www.burhoff.de |
Kriterien für die Beurteilung der besonderen
Schwierigkeit von Schwurgerichtsverfahren gelten für die Einordnung
von Strafvollstreckungsverfahren der Nr. 4200 VV RVG entsprechend
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BGH, Beschl. v. 10. 05. 2006 - 2 StR 120/05,
www.burhoff.de |
Zur besonderen Schwierigkeit einer
Revisionshauptverhandlung |
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OLG Hamm RVGreport 2005, 419 = JurBüro 2006, 29
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Höhe der Pauschgebühr bei mehreren
Pflichtverteidigern, von denen der eine noch nach BRAGO
abrechnet |
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OLG Hamm RVGreport 2005, 263 = JurBüro 2005, 537 = AGS
2005, 440 |
Keine Kompensation der überdurchschnittlichen
Tätigkeit der 1. Instanz durch nur unterdurchschnittlichen
Tätigkeiten in der 2. Instanz und die dort entstandenen hohen
RVG-Gebühren |
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BVerfG RVGreport 2005, 467 = NJW 2005, 3699 |
Zumutbarkeit des Wartens auf die endgültige
Bewilligung einer Pauschgebühr kann mit dem Hinweis auf den
zustehenden Vorschuss auf die gesetzlichen Gebühren nach § 47
Abs. 1 RVG bejaht werden |
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BVerfG NJW 2007, 1445 |
Pflichtverteidiger muss, wenn er mit der
Verfassungsbeschwerde rügt, ein ihm gewährter Vorschuss sei zu
niedrig, konkret darlegen, dass und warum der ihm zugebilligte Vorschuss auf
die Pauschgebühr zu niedrig und damit unangemessen ist |
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KG AGS 2006, 26 = RVGreport 2007, 455 |
Für die Bewilligung eines Vorschusses nach
§ 51 Abs. 1 S. 4 RVG ist auf die Kriterien abzustellen, die die
Rechtsprechung zum Vorschuss auf eine Pauschgebühr unter Geltung der BRAGO
entwickelt hat |
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OLG Köln RVGreport 2006, 148 = StraFo 2006, 129 = NStZ
2006, 410 = AGS 2006, 281 |
Regelmäßige Verjährung des
Pauschgebührenanspruchs nach § 195 BGB n. F.: 3 Jahre; Beginn der
Frist |
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OLG Köln RVGreport 2006, 152 = AGS 2006, 339 |
Berücksichtigung von Überzahlungen bei
den gesetzlichen Gebühren bei der Bewilligung einer
Pauschgebühr |
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OLG Köln RVGreport 2006, 221 = StraFo 2006, 258 = AGS
2007, 74 |
Berücksichtigung der Ersparnis von
Dolmetscherkosten durch den Einsatz eigener Sprachkenntnis bei der
Bemessung einer Pauschgebühr |
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OLG Düsseldorf AGS 2007, 75 = JurBüro 2006, 315 LS
= NStZ-RR 2006, 224 LS |
Fälligkeit des Anspruchs auf Bewilligung einer
Pauschgebühr erst mit dem rechtskräftigen Abschluss des
Strafverfahrens |
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§ 52 RVG |
KG RVGreport 2005, 235 und 2006, 71;
a.A. OLG Celle RVGreport 2005, 277 = NStZ-RR
2005, 286 |
Auslagenerstattung nach Freispruch nach BRAGO,
auch wenn sich die Pflichtverteidigervergütung sich nach RVG
richten würde |
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KGStRR 2007, 239 |
Feststellung der Zahlungsfähigkeit bereits mit
Fälligkeit der Vergütung zulässig |
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§ 54 RVG |
OLG Jena Rpfleger 2006, 434 = JurBüro 2006, 366
LS |
§ 54 RVG erfasst ausschließlich Gebühren
und ist auf Auslagen nicht anzuwenden |
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§ 55 RVG |
OLG Jena Rpfleger 2006, 434 = JurBüro 2006, 366
LS |
Festsetzung der an den Pflichtverteidiger zu
zahlenden Vergütung erfolgt nach § 55 RVG und nicht nach
§ 464b StPO; Einschränkung nur nach §§ 54, 46 RVG
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AG Neuss, Beschl. v. 17. 9. 2007, 5 Ds 70 Js 16555/05
(150/06), www.burhoff.de |
keine Verzinsung der
Pflichtverteidigervergütung |
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§ 56 RVG |
OLG Hamm, Beschl. v. 9. 8. 2005 - 4 Ws 323/05,
www.burhoff.de |
Entscheidung über den Rechtsbehelf gegen den
Beschluss des Urkundsbeamten über die Festsetzung der
Pflichtverteidigervergütung durch das Gericht des ersten Rechtszuges
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OLG Jena Rpfleger 2006, 434 = JurBüro 2006, 366
LS |
Keine Frist für Erinnerung nach § 56 Abs. 1
RVG |
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OLG Jena JurBüro 2006, 536 LS |
Anwendbares Recht im Verfahren über die gerichtliche
Festsetzung anwaltlicher Vergütungsansprüche |
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§ 58 RVG |
OLG Düsseldorf RVGreport 2006, 470 = StraFo 2006,
473 = NStZ-RR 2006, 391 = JurBüro 2006, 641;
OLG Frankfurt NJW 2007, 219 = AGS 2007, 193 m. Anm.
Volpert = StV 2007, 476 |
Nur verfahrensabschnittsweise Anrechnung von
Vorschüssen; Begriff des Verfahrensabschnitts; s. auch noch die
Nachweise bei § 42 RVG |
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OLG Dresden, Beschl. v. 18. 7. 2007- 3 Ws 37/07,
www.burhoff.de;
OLG Oldenburg StRR 2007, 159 = JurBüro 2007, 415 = StV
2007, 477;
OLG Stuttgart StraFo 2007, 437;
LG Berlin, Beschl. v. 20. 8. 2007, (515) 68 Js 29104 KLs
(22105);
LG Osnabrück StRR 2007, 158 |
Zahlungen, die ein Pflichtverteidiger - auch vor seiner
Bestellung - im Ermittlungsverfahren erhalten hat, sind gemäß
§ 58 Abs. 3 RVG auf die
Pflichtverteidigergebühren für den ersten Rechtszug anzurechnen
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